Eigentlich müsste man ja … – wenn Aufschieben chronisch wird
Studenten als Künstler des Aufschiebens – „Eigentlich müsste man ja …“
…für die anstehende Prüfung lernen, ein Referat vorbereiten oder die Hausarbeit abschließen. Aber nur noch auf Facebook und Instagram schauen, den fünften Blick in den Kühlschrank werfen, eben E-Mails checken und die Wohnung könnte man auch mal wieder putzen. Mittlerweile lohnt es sich dann auch nicht mehr, mit dem Lernen anzufangen – dafür ist es jetzt zu spät.
Was ist Prokrastination?
Prokrastination bezeichnet das pathologische Aufschieben von Aufgaben. Es ist mehr als nur gelegentliche Unpünktlichkeit oder Faulheit. Betroffene leiden unter einem chronischen Muster des Vermeidens wichtiger Tätigkeiten, obwohl sie die negativen Konsequenzen kennen.
Die Teufelskreis-Spirale
Prokrastination führt oft zu einem Teufelskreis: 1. Aufgaben werden aufgeschoben 2. Stress und Schuldgefühle entstehen 3. Die Aufgabe wird noch bedrohlicher wahrgenommen 4. Weitere Vermeidung als „Lösung“ 5. Der Zeitdruck erhöht sich, die Qualität leidet
Ursachen der Prokrastination
Hinter dem Aufschieben stehen oft tiefer liegende Ängste: - Versagensangst - Perfektionismus - Überforderung - Mangelnde Selbstregulation - Schwierigkeiten bei der Prioritätensetzung
Wege aus der Prokrastination
Prokrastination ist behandelbar. Verhaltenstherapeutische Ansätze helfen dabei, die zugrundeliegenden Muster zu erkennen und neue Strategien zu entwickeln:
- Realistische Zielsetzung - Aufgaben in kleine Schritte unterteilen - Belohnungssysteme etablieren - Arbeitsplätze optimieren - Selbstmitgefühl entwickeln
Wenn das Aufschieben zum chronischen Problem wird und das Leben stark beeinträchtigt, ist professionelle Hilfe sinnvoll.
Ihre psychische Gesundheit zählt
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