Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: Den unbewussten Konflikten auf der Spur
Die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist ein bewährtes Verfahren zur Behandlung verschiedener psychischer Störungen. Sie basiert auf der Annahme, dass unbewusste Konflikte und frühe Beziehungserfahrungen unser Erleben und Verhalten prägen. Ziel der Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist es, diese verborgenen Zusammenhänge aufzudecken, zu verstehen und zu bearbeiten. Durch die therapeutische Beziehung und Deutung sollen die Selbsterkenntnis gefördert, Symptome gelindert und eine reifere Persönlichkeitsentwicklung ermöglicht werden.
Warum ist eine Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie in der Kombinationsbehandlung Einzel- und Gruppentherapie sinnvoll?
In unserer Ambulanz kombinieren wir die Einzeltherapie mit Angeboten zur tiefenpsychologisch orientierten Gruppentherapie. Die Einzelsitzungen dienen dazu, die individuelle Lebens- und Konfliktgeschichte zu explorieren und zu bearbeiten. In der schützenden Beziehung zum Therapeuten können schmerzhafte Erfahrungen angesprochen und neue Sichtweisen entwickelt werden.
Die Gruppe bietet darüber hinaus die Chance, die eigenen Beziehungsmuster und Übertragungen „live“ zu erleben. Durch die Interaktion mit den anderen Teilnehmern werden zentrale Konfliktthemen aktualisiert und der therapeutischen Bearbeitung zugänglich. Gleichzeitig erfährt der Einzelne Unterstützung und Resonanz und kann korrigierende emotionale Erfahrungen machen. Studien belegen die Wirksamkeit dieser Kombinationsbehandlung, die Vorteile von Einzel- und Gruppentherapie synergetisch nutzt.
Warum ist gerade die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie als Gruppentherapie sehr sinnvoll?
Die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie eignet sich besonders gut für das Gruppensetting, da hier die zentralen Wirkmechanismen zum Tragen kommen: In der Gruppe werden frühkindliche Erfahrungen und Konflikte reaktiviert und können im Hier-und-Jetzt bearbeitet werden. Die Teilnehmer erleben sich in Übertragung und Gegenübertragung, erkennen Ähnlichkeiten und Unterschiede in ihren Beziehungsmustern.
Durch das Feedback der Gruppe lernen sie, ihre Wirkung auf andere realistischer einzuschätzen und neue Verhaltensweisen zu erproben. Die Auseinandersetzung mit den unbewussten Konflikten in der Gruppe fördert die Introspektion und Mentalisierungsfähigkeit. Nicht zuletzt ermöglicht die Gruppe korrigierende emotionale Erfahrungen von Akzeptanz, Wertschätzung und Zugehörigkeit, die oft heilsamer sind als reine Deutungen.
Welche Kontraindikationen gibt es für die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie?
Trotz ihrer breiten Anwendbarkeit gibt es einige Kontraindikationen für die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie zu beachten. Bei schweren psychotischen Störungen oder akuten manischen Phasen ist die Fähigkeit zur Introspektion und Realitätsprüfung oft so beeinträchtigt, dass eine deutende Therapie überfordern kann. Hier sind zunächst eine Medikation und stützende Interventionen nötig.
Auch bei schweren Persönlichkeitsstörungen, insbesondere vom Borderline-Typ, kann die Konfrontation mit unbewussten Konflikten destabilisierend wirken, wenn keine ausreichenden Ich-Funktionen und Bewältigungsstrategien vorhanden sind. Hier hat sich eine vorgeschaltete übungszentrierte Therapie (z.B. DBT) bewährt.
Bei akuter Suizidalität oder schwerer Selbst- und Fremdgefährdung steht zunächst die Krisenintervention und Sicherung im Vordergrund. Eine Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann dann begleitend oder im Anschluss sinnvoll sein, um die zugrunde liegenden Konflikte aufzuarbeiten. Und schließlich erfordert die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ein Mindestmaß an Introspektions- und Verbalisierungsfähigkeit sowie Therapiemotivation, um sich auf den oft anstrengenden und schmerzhaften Prozess der Selbsterforschung einzulassen.
Welche Kontraindikationen gibt es für die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie?
Trotz ihrer breiten Anwendbarkeit gibt es einige Kontraindikationen für die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie zu beachten. Bei schweren psychotischen Störungen oder akuten manischen Phasen ist die Fähigkeit zur Introspektion und Realitätsprüfung oft so beeinträchtigt, dass eine deutende Therapie überfordern kann. Hier sind zunächst eine Medikation und stützende Interventionen nötig.
Auch bei schweren Persönlichkeitsstörungen, insbesondere vom Borderline-Typ, kann die Konfrontation mit unbewussten Konflikten destabilisierend wirken, wenn keine ausreichenden Ich-Funktionen und Bewältigungsstrategien vorhanden sind. Hier hat sich eine vorgeschaltete übungszentrierte Therapie (z.B. DBT) bewährt.
Bei akuter Suizidalität oder schwerer Selbst- und Fremdgefährdung steht zunächst die Krisenintervention und Sicherung im Vordergrund. Eine Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann dann begleitend oder im Anschluss sinnvoll sein, um die zugrunde liegenden Konflikte aufzuarbeiten. Und schließlich erfordert die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ein Mindestmaß an Introspektions- und Verbalisierungsfähigkeit sowie Therapiemotivation, um sich auf den oft anstrengenden und schmerzhaften Prozess der Selbsterforschung einzulassen.
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