Burnout behandeln - mit Psychotherapie neue Kraft gewinnen

Autor:
Linden-Ambulanz für Psychotherapie
18.08.2025

Burnout hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem häufig untersuchten und diskutierten Phänomen entwickelt.

Hinter „Burnout“ steht die Annahme: Nur wer einmal „entflammt“ gewesen ist, kann auch „ausbrennen“. Burnout kann jeden betreffen. Es ist ein Zustand, bei dem Menschen anfängliche Begeisterung, Engagement, Spaß und Freude an einer Tätigkeit verlieren und dabei auch ihre Kontaktfreude zu Mitmenschen, Lebensqualität und ihr körperliches Wohlbefinden einbüßen.

Woher kommt ein Burnout?

Die meisten Erklärungsansätze gehen davon aus, dass Burnout eine Folge von Langzeitstress ist. Befinden Sie sich ständig in einer Anforderungs- oder Bedrohungssituation, bekommt ihr Körper nicht die Möglichkeit, sich von dieser Situation zu erholen und Sie beraubten Ihre eigenen Energiereserven – dies kann dann zu einem Burnout führen.

Wie erkennen Sie Burnout?

Das Symptombild ist sehr komplex: Bei Burnout handelt es sich um einen Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung. Man spricht dementsprechend von Burnout, wenn verschiedene Symptome aus den drei Bereichen über einen längeren Zeitraum auftreten. Das Auftreten eines Burnouts gilt als Prozess, es tritt nicht schlagartig auf, sondern ist ein schleichendes Phänomen. Häufige Symptome sind dabei: Energiemangel, Gefühl der Schwäche, Niedergeschlagenheit, Hilflosigkeit, negative Einstellung zum Selbst und zur Arbeit sowie anderen Menschen gegenüber.

Was tun gegen Burnout?

1. Körper außer Balance

Um Burnout vorzubeugen ist es wichtig, dass Sie die Warnsignale ihres eigenen Körpers beachten und berücksichtigen. Diese sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich, häufige Warnsignale sind Reizbarkeit, Verdauungs- und Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, Herzklopfen, innere Unruhe oder Schlafstörungen.

2. Einstellungen, die zum Wahnsinn treiben

Bestimmte Verhaltens- und Denkweisen bringen Menschen dazu, die Warnsignale ihres Körpers zu ignorieren und auch dann nicht aufzuhören, wenn der Körper längst Einhalt gebietet. Solche Einstellungen sind beispielsweise: „Wenn ich es nicht mache, macht es keiner.“ oder „Zuerst muss ich die anderen zufriedenstellen, dann bin ich dran.“

3. Energieakkus aufladen

Um die eigenen Energiereserven wieder aufzufüllen und dauerhaft zu erhalten, ist richtige Erholung unabdingbar. Dabei ist es wichtig, Abstand von den stressigen Situationen zu gewinnen und nicht über eventuelle Belastungen nachzugrübeln, dies kann zum Beispiel über Entspannungsübungen erreicht werden.

Wenn Sie das Gefühl haben, alleine nicht mehr zurecht zu kommen, dann warten Sie nicht länger und vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei einem Psychotherapeuten.

Schlagworte:
Burnout

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Gruppenfoto von 15 Personen, die an einem Tisch mit Essen und Getränken in einem hellen Raum mit Pflanzen sitzen.
Team Psychotherapie-Praxis